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© 2019 Dr. med. vet. Gabriele Rogge

Realisierung & Design: Karin Kowarschik artelas

artelas Werbegentur - Karin Kowarschik, Lenggries

LEISTUNGEN

Untersuchungsmethoden

  • Handspaltlampen-Biomikroskopie ( zur Untersuchung der vorderen Augenabschnitte und der Lider)

  • Färbemethoden: Fluoreszeintest, ggfs. Bengalrosa oder Lissamingrün-Färbung

  • Diagnostik des „Trockenen Auges“: Beurteilung der Tränenmenge und –qualität mittels Schirmer-Tränen-Test u.a.

  • Tonometrie (Messung des Augeninnendrucks)

  • Direkte und indirekte Ophthalmoskopie zur Beurteilung des Augenhintergrunds

  • Visusproben

 

Spezielle Untersuchungsmethoden

  • Gonioskopie (Beurteilung des Kammerwinkels)

  • Ultraschalluntersuchung des Auges und der Augenumgebung

  • Elektroretinogramm (ERG, zur Funktionsprüfung der Netzhaut)

  • Neuro-ophthalmologische Untersuchung

  • Skiaskopie (Messung zur Feststellung von Kurz- oder Weitsichtigkeit)

  • Blutdruckmessung

  • Zytologische Untersuchungen und Probennahmen zur histopathologischen Untersuchung

  • Prüfung der Durchgängigkeit des Tränen-Nasen-Kanals

  • Parazentesen (Entnahme von Kammerwasser aus dem Auge zur weiteren Untersuchung oder beim akuten Glaukom zur Druckreduktion)

 

Behandlungsmethoden

Häufig können Augenerkrankungen konservativ, also ohne Operation, behandelt werden. Ob dies bei Ihrem Tier möglich ist, können wir im Rahmen der Untersuchung feststellen. Wir klären Sie dann über die Behandlungsmöglichkeiten und eventuelle Alternativen sowie deren Vorteile und Risiken auf. Je nach den medizinischen Möglichkeiten finden wir mit Ihnen zusammen die für Ihr Tier und in Ihrer persönlichen Situation bestmögliche Behandlungsoption.

Konservative Behandlungsmethoden sind z.B.:

  • Gabe von Augentropfen und Augensalben

  • Einsetzen von Bandagekontaktlinsen

  • Gabe von systemischen Medikamenten (Tabletten, Spritzen u.a.)

  • Sollte die Augenerkrankung Ihres Tieres mit einer Allgemeinerkrankung zusammenhängen, so werden wir Ihnen eine entsprechende weitere Abklärung und Behandlung bei Ihrem Haustierarzt empfehlen und – soweit Sie dies wünschen – hierbei eng mit Ihrer Haustierarztpraxis zusammenarbeiten.

 

Chirurgische Behandlung

Manchmal ist es unumgänglich, dass ein Auge operiert werden muss. Dies bedeutet meist eine Operation Ihres Tieres unter allgemeiner Narkose und je nach Operation meist mikrochirurgisch unter dem Operationsmikroskop.

Einige Eingriffe lassen sich bei den meisten Hunden auch im wachen Zustand unter Lokalanästhesie durchführen. Hierzu gehören die Behandlung von Lidrandtumoren beim Hund mittels Kryotherapie oder des „Boxerulkus“ sowie häufig auch Injektionen und Probenentnahmen am Auge.

Ist eine Narkose erforderlich, dann führen wir in der Regel eine Inhalationsnarkose durch, da diese sehr gut steuerbar ist und das Narkosemittel nach Beendigung des Eingriffs einfach abgeatmet wird und nicht von Ihrem Tier verstoffwechselt werden muss. Sehr kurze Eingriffe an der Oberfläche des Auges können manchmal auch in tiefer Sedation (Beruhigung) Ihres Tieres mit Lokalanästhesie durchgeführt werden.

Zur Einleitung der Narkose bekommt Ihr Tier hierzu zunächst eine angstlösende Beruhigungsspritze und nach Legen eines Venenzugangs zunächst die Einleitung der Narkose mit einem wenige Minuten wirkenden Narkosemittel. Hierdurch wird der Hustenreflex ausgeschaltet und dies ermöglicht einen Tubus (spezieller Schlauch) in die Luftröhre Ihres Tieres einlegen zu können, mit dem Ihr Tier an das Narkosegerät angeschlossen und so während der Operation die Gasnarkose geführt werden kann.

Wie in der Humanmedizin auch birgt jede Narkose ein gewisses Risiko, das nicht komplett abzustellen ist. Glücklicherweise ist dieses Risiko auch in der Tiermedizin inzwischen sehr gering. Mit dem bei uns standardmäßig vor Beginn der Narkose gelegten Venenkatheter können wir jedoch wenn nötig jederzeit schnell wirksame Medikamente geben und durch die Intubation auch jederzeit das narkotisierte Tier künstlich beatmen. Generell ist hierzu und zur Überwachung der Narkose neben der Chirurgin immer eine zusätzliche Person bei Ihrem Tier. Zusätzlich ist bei uns eine umfassende Überwachung der Narkose Ihres Tieres mit entsprechenden Geräten wie in der Humanmedizin Standard. Hierzu gehören die Messung der Atemgaskonzentrationen (Sauerstoff und Kohlendioxid), die Überwachung der Herzfunktion mittels EKG und Pulskontrolle, die Messung der Atemfrequenz sowie die Überwachung der Körpertemperatur und des Blutdrucks. Während der OP bekommt Ihr Tier eine Infusion und wird bei Bedarf bis zum Aufwachen aus der Narkose mit speziellen Wärmematten und „Wärmflaschen“ gewärmt .

 

Wir operieren ambulant, d.h. Sie können Ihr Tier meistens wenige Stunden nach der Operation wieder mit nach Hause nehmen.

Folgende Operationen führen wir in unserer Praxis durch:

An den Lidern

  • Korrektur von Fehlstellungen der Lider

  • Künstliche Verengung der Lidspalte

  • Entfernung von Tumoren der Lider (dies ist beim Hund häufig mittels Kryotherapie in Lokalanästhesie am wachen Tier möglich.)

  • Dauerhafte Entfernung von Distichien und ektopischen Zilien

  • Versorgung von Lid-Verletzungen

An der Nickhaut

  • Chirurgische Reposition der Nickhautdrüse („Cherry eye“)

  • Chirurgische bzw. thermische Behandlung bei der Verkrümmung des Nickhautknorpels

  • Behandlung von Verletzungen und Tumoren der Nickhaut

An der Bindehaut

  • Entfernung von Fremdkörpern und Tumoren

  • Subkonjunktivale Injektionen

An der Hornhaut

  • Naht von Hornhautverletzungen ggfs. incl. Rückverlagerung der Iris und Spülung der vorderen Augenkammer

  • Behandlung von chronischen indolenten Ulzera (sogenanntes Boxerulkus), in der Regel am wachen Tier, ggfs. auch mit Einsetzen einer Bandage-Kontaktlinse

  • Keratektomie zur Entfernung von Hornhautsequestern und Tumoren der Hornhaut

  • Fremdkörper-Entfernung aus der Hornhaut (je nach Situation am wachen Tier oder in Narkose)

Am Bulbus (Augapfel)

  • Chirurgische Reposition des Bulbus

  • Bulbusexstirpation und Operationen der Augenhöhle

  • Intravitreale Injektionen

  • Intrakamerale Injektionen

  • Entfernung von Iriszysten aus der vorderen Augenkammer

An der Iris und der Netzhaut

  • Laseroperation der Iris zur Behandlung von Irismelanomen

  • Laseroperation der Netzhaut zur Verhinderung einer Netzhautablösung

Sonstige Operationen

  • Implantation von intraokulären Implantaten

  • Glaukomoperationen (Shunt-Implantation, Kryo- und Laser-Zyklokoagulation)

  • Verlegung des Ductus parotideus in den Bindehautsack bei therapieresistentem trockenen Auge

 

Katarakt-Operationen führen wir in unserer Praxis nicht durch. Wir arbeiten hier mit Operationszentren für Linsenoperationen zusammen und können gern die postoperativen Kontrollen für Ihr Tier übernehmen.